Himmel oder Hölle? Ein Wochenende im Familienhotel Alpenrose in Lermoos

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Familienhotel – sind wir dafür die richtigen Typen? Das mussten wir am Wochenende dringend mal herausfinden. Also ab ins Auto und eine Stunde Richtung Süden in die Berge. Die Alpenrose in Lermoos ist seit Jahrzehnten eine Institution in der Branche, der Porsche unter den Familienhotels und gleichzeitig die kuschlige Couch unter der Zugspitze. Wenn schon, denn schon!
Blogger-Töchter in Nyani-Dirndln mit Plüschbreze
In der Alpenrose gibt’s alles: Fische im Wasser, eine Tiefgarage im Keller, Skiverleih und Weinkeller nebendran und tolle Spielplätze drinnen wie draußen.

An Urlauben haben wir schon alles erlebt: Camping, Glamping, wochenlanges spontanes Reisen mit kleinem Gepäck, Touren mit dem Bulli und dem Wohnmobil, Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe, zu Fuß über die Alpen, auf dem Rad nach Lappland. Wassersport, Sonnenuntergänge, Shoppen, sieben Kontinente, Freiheit. Dann kam unsere Tochter – und mit ihr: stundenlanges Packen, Autofahren mit Spucktüte, Schlafen im Elternbett und ein blinder Passagier namens Orga. Dann lieber Zuhause bleiben? Niemals! Wir lieben unser München – aber die fantastische Lage nicht auszunutzen, wäre eine Sünde. Begriffe wie Familienhotel, Verwöhnpension, Piratenland und Windelskischule haben mit einem Mal einen magischen Glanz.

Perfekt für Fotoshooting und Bloggerevent

Mareike Opitz sortiert das Leben in Listen

Für ein Shooting der neuen Kinderkollektion hatte uns passenderweise das Münchner Kinderlabel Nyani in die charmante Kulisse der Alpenrose eingeladen. Mit dabei: die wunderbaren Blogger-Kolleginnen Eva Imhof, Julia Pohl (Blog „Glücksmütter„), Milla („Milla von Bayern„), Karen Webb, Sophia Böhm („LifestyleMom„), Mareike Opitz („Mutti so yeah„), Susanna Drescher („Susamamma„) Jana Berger („Jananibe„), Susanna Goonawardana („AFamilyAffair„) und Sandra („Aus meiner Sicht„).

Während ihre Männer Spaß mit den Kindern (und Hunden) hatten, brachten sich die Frauen über ihre Projekte auf den neuesten Stand, etwa das wunderbar lustige und hilfreiche Buch „Ene, mene, Miste, Mutti schreibt ’ne Liste“, das die Journalistin Mareike Opitz im Oktober veröffentlicht hat. Ein inspirierendes Event von Nyani in einzigartiger Atmosphäre.

Drinnen: Wohlfühlort und endloser Abenteuerspielplatz

Die Alpenrose ist ein Vier-Sterne-Wellnesshotel in Lermoos in Tirol. Ein Familienbetrieb, der den Spagat zwischen ausgepowerten, anspruchsvollen Erwachsenen und ihren Babys, Kindern oder Teenies schafft. Die Großen gehen ins Spa, in die Sauna oder aufs Laufband. Die Kleinen rutschen ins Bällebad, malen, basteln, gehen ins hauseigene Kino, klettern in der Turnhalle oder plantschen in einem Hallenbad mit Piratenschiff und Sandstrand. Die Eltern kommen einfach mit oder übergeben die Kinder einem der 24 Betreuer, die rund um die Uhr für den Nachwuchs da sind.

 

 

Jedes Eckerl im Hotel ist ein Abenteuerspielplatz. Hier gibt’s Holz für den Kamin, Regale mit Kinderbüchern, nostalgische Schaukelpferde und ganz viel Mäh.

Draußen: Mit dem Schlitten schlittern oder zum Skifahren in die Berge

 

Alpenrose, du Angeberin! Im Garten lockt die Rodelbahn.

Wir waren ehrlich gesagt mehr draußen als drinnen. Die Nacht hatte so viel Neuschnee gebracht, dass unsere Tochter am Panoramafenster klebte. Für den Boote-Pool und das Riesentrampolin im Garten war es ein bisserl zu kalt – aber genau richtig für die abschüssige Wiese und den riesigen Fuhrpark aus Schlitten und Tretautos. Die Kinder rodelten und quietschen um die Wette. Das faszinierte selbst die Pferde vom Bauern nebenan. Wer mehr Pferdestärken möchte, leiht sich kostenlos den neuesten BMW, und auch Segways oder E-Bikes stehen bereit.

Skifahren ist hier in der Tiroler Zugspitz-Arena natürlich traumhaft. Die nächste Gondelbahn ist keine hundert Meter von der Alpenrose entfernt. Wir hatten noch Nebensaison, die Lifte standen still. Aber Schneeschuhwandern ging. Auch Radeln, Mountainbiken, Golf, Langlauf, Tennis, Wandern, Paragliding oder Rafting sind möglich, ebenso ein Zwergerlskikurs direkt am Haus. Was für ein Paradies mit Blick auf die Zugspitze!

Auch noch wichtig: Essen und Schlafen

Verspielte Details an jedem Eck – und nun auch …

Auf unseren Reisen haben wir immer gerne und viel gegessen. Aber so ein Frühstücksbuffet haben wir noch nie gesehen: kleine Croissants, unzählige Semmeln, Mini-Brezen und Brotsorten, täglich wechselnde selbstgemachte Marmeladen, Spiegeleier mit orangefarbenem Dotter, Ananas, Melonen, Beeren, endlos viele Zutaten fürs Müsli, ein eigenes Käsebüffet, frisch gepresste Säfte, eine lustige Maschine, die Butterflocken ausspuckt, und, und, und. Das Mittagsbüffet steht dem in nichts nach. Nachmittags dann schon wieder selbst gebackene Kuchen zu Kaffee und Tee, am Abend ein hervorragendes Sechs-Gänge-Menü mit Wahlmöglichkeiten. Wenn wir nur das Rezept für die Safran-Zwiebel-Suppe oder den Almochsen wüssten… Aber so kommen wir einfach immer wieder. Im Verwöhnprogramm ist übrigens alles inklusive – nicht ganz günstig, aber es lohnt sich!

Fürs Übernachten wählt man je nach Budget zwischen Familienzimmer, Apartment und Suite. Hübsch, großzügig und mit Alpensilhouette vom Balkon aus sind sie alle. Die einen haben Lagerfeuer, die anderen sogar einen Whirlpool mit Fernseher oder eine Sauna. Wir hatten eine Suite mit nicht allzu viel Schnickschnack und einem kleinen Kinderzimmer mit Stockbett nebendran, auf dem unsere Zweijährige tagsüber kletterte wie eine Gämse in den Bergen. In der Nacht machte sie sich dann aber doch im Elternbett breit wie ein Elefant.

… eine Riesenbreze von Nyani aus München

Kritik: Ähm, ja …

Das Familienhotel Alpenrose in Lermoos ist vielfach preisgekrönt und auch im Netz eines der bestbewerteten Hotels von ganz Österreich. Und das absolut zurecht! Dabei hatten wir viele Vorurteile im Gepäck, dachten, Familienhotels wären höllisch laut, chaotisch, kitschig, abgewohnt und uncool. Aber hier gibt’s wirklich nichts zu meckern – oder doch? Das WLan könnte besser sein – das liegt aber vermutlich an der Größe der Alpenrose. Und dann standen wir doch einmal mit einem Anliegen an der Rezeption: „Der Kachelofen auf unserer Suite ist etwas zu warm.“ Ein bisschen beschämend, dieses Luxusproblem. Aber wir wollten ja so kritisch wie möglich berichten – über ein wirklich himmlisches Wochenendes mit der Familie in den Bergen.


(Werbung) Melanie Epp vom Münchner Modelabel Nyani und das Familienhotel Alpenrose haben uns zu diesem Wochenende in Lermoos eingeladen. Unsere Berichterstattung erfolgt freiwillig und wie immer ohne Maulkorb. 😉

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