Pollen, Mief und Feinstaub – Hilfe für genervte Münchner

Schön anzusehen – die Pusteblume (von Dawid Zawila für unsplash.com)

Das Wetter ist einfach nur herrlich? Pusteblume!

Morgens juckt das halbe Gesicht, unser Bedarf an Augentropfen übertrifft den von Bier, wir rotzen und sind phasenweise nur genervt. Heuschnupfen – das haben Umweltmediziner nun herausgefunden – tritt in Großstädten viel aggressiver auf. Stadtpollen sind vielen Schadstoffen ausgesetzt, zum Beispiel Dieselabgasen. Sie verändern sich…

 

Ein Pollen kommt auf die Schleimhautoberfläche und setzt dort sowieso Substanzen frei.

Das macht er mehr, wenn er unter Umweltbelastung aufgewachsen ist.“  Prof. Claudia Traidl-Hoffmann

Haustiere machen viel Freude – und haaren gerne… (Jay Wennington/unsplash.com)

 

(Werbung) Ein Allergietest beim Arzt zeigt: Eine Quaddel, also eine angeschwollene Stelle auf dem Unterarm, ist bei Münchnern um ein Vielfaches größer als bei einem Landei. Etwa zehnmal stärker ist die allergene Wirkung von Stadtpollen. Gleichzeitig machen sie allergische Münchner anfälliger für grippale Infekte – bis hin zur Lungenentzündung. Überhaupt können Pollen, die ständig in unseren Räumen herumschwirren, zu langfristigen Beeinträchtigungen bei der Gesundheit führen.

Puh! Also doch raus aufs Dorf ziehen? Denn obendrein ist München auch noch „Stinkerhauptstadt“ – nirgendwo sonst in Deutschland ist so viel Feinstaub in der Luft unterwegs. Die einzige Lösung wäre reinere Luft in den Städten. Doch weil die Politik trotz erhobenen Zeigefingers der EU mit Dieselfahrverboten & Co. einfach nicht in die Gänge kommt, haben wir uns selbst nach einer schnellen Lösung für zu Hause umgesehen, damit zumindest der Schlaf und der Feierabend Erholung bringen, wenn einem die Pollen im Biergarten gerade besonders auf der Nase herumtanzen.

Unser neuer Mitbewohner: selbstständig, hübsch und leise

Ein Luftreiniger musste her – zumindest für das Schlafzimmer, besser aber noch für die ganze Wohnung, für Frühling, Sommer, Herbst und Winter, wenn wieder allerhand Viren aus Arbeit, Kindergarten und Schule mitheimgebracht werden. Eine Münchner Wohnung ist mehreren Immobilienportalen zufolge im Schnitt 80 bis 91 Quadratmeter groß.

Am passendsten erschien uns bei einer Recherche im Netz der Philips Series 2000 Luftreiniger“ *, der von Käufern als sehr gut bewertet wird und auf mittelgroße bis große Räume oder Wohnzimmer mit einer Zimmergröße von bis zu 79 Quadratmetern ausgelegt ist. Besonders toll an unserem neuen Mitbewohner: Er ist sehr selbstständig, reinlich, unauffällig und leise. Und das können wir nicht von all unseren WG-Partnern aus der Vergangenheit behaupten…

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Erschreckend voller Filter: Pollen, Milben, Viren und Gestank

Hübsch sieht er aus, der „Philips Series 2000 Luftreiniger“ (AC2889)! Leuchtet das Licht pink oder rot, hat er gut zu tun.

Der hübsche, weiße Luftreiniger (Philips AC2889) kam mit dem Versprechen vom Hersteller, dass er selbstständig die Raumluft überwacht, bei Bedarf (also eigentlich immer) säubert und so 99,97 Prozent von Allergenen killt, die über die Luft übertragen werden. So weit die Theorie. Wir haben den Luftreiniger nun seit zwei Monaten im Einsatz und müssen zugeben: Kann er alles, und er tut es permanent im Hintergrund, ohne dass wir es mitkriegen. Leuchtet sein Lichtkreis blau, bedeutet das so viel wie „Alles im grünen Bereich!“. Wandert das Farbspektrum hingegen nach dem Lüften, Braten oder Bettenaufschütteln ins Pinke oder Rötliche, hat er gut zu tun.

In der Zwischenzeit hat er sich nur zweimal kurz bei uns gemeldet – mit einem „F0“ auf dem Display. Filter reinigen, heißt das in seiner Sprache und dauert keine fünf Minuten (geht wunderbar mit dem Swiffer plus schnellem Ausklopfen auf dem Balkon). Und der Filter war wirklich erschreckend voll! Laut Philips schluckt er alles an Pollen, Hausstaubmilben, Bakterien, Viren, aber auch Schimmel und Tierhaare. Ein spezieller Allergiemodus ist ein Segen in diesem warmen Münchner Frühling. Und was wir besonders schätzen: unangenehme Gerüche, wenn wir kochen, auf dem Balkon grillen oder der Besuch raucht und ein gemeiner Windstoß alles durch die Bude trägt.

Bei Amazon gibt es unseren Philips-Luftreiniger übrigens gerade reduziert!

Steuerung per App: die Pollen-Vorhersage von „Air Matters“

Die App „Air Matters“ steuert den Luftreiniger und liefert nützliche Infos für Allergiker.

„Bestimmt laut!“, war das Vorurteil meines Mannes beim Auspacken. Und entsprechend skeptisch sein Blick, als ich den halben Meter hohen Luftreiniger erstmal auf einer Kommode im Schlafzimmer angeschlossen hatte. Groß gleich laut trifft in diesem Fall aber überhaupt nicht zu. Philips wirbt zurecht mit einem extra leisen Nachtmodus, der nicht nur extra leise, sondern absolut stumm ist, wie wir finden. Auf kleinster Stufe läuft das Gerät in den Nächten und schenkt uns saubere Luft und einen guten Schlaf. Himmlisch ist das! Und rücksichtsvoll, wie der Gute ist, schaltet er dann sogar sein kreisrundes Licht ab, um uns nicht zu stören.

In einem Schlafzimmer wie unserem (geschätzte 25 Quadratmeter) tauscht der Philips mehr als zehn Mal pro Stunde die Luft (in einem 15 Quadratmeter großen Raum ist das seltener nötig; hier macht er das 6,5 Mal pro Stunde). Der Stromverbrauch ist dabei übrigens nicht der Rede wert. Mehr schon das: „Schrotti“, unser Saugroboter, der sonst alle drei Tage komplett voller Staub war, ist nun auffallend leer und streckenweise arbeitslos. Auch für uns ist es eine enorme Erleichterung, denn auf den Möbeln sammelt sich sehr viel weniger Staub.

Und am allerwichtigsten: Die Nase ist wieder frei, die Augen sind beim Aufstehen deutlich entspannter. Zum Test haben wir das Gerät zwei Tage lang ausgelassen – und wurden mit juckender Nase und brennenden Augen bestraft. Heißt im Umkehrschluss: Der Philips leistet ausgezeichnete Arbeit!

Ganz billig ist der Luftreiniger natürlich nicht – aber absolut sein Geld wert, wie wir finden! Und wie schreibt ein Käufer auf Amazon so nett: „Ich glaube, das Gerät amortisiert sich selbst, da ich im Jahr ca. 365 Swiffer Staubwedel einsparen kann. ;-)“

Heimweh im Urlaub

Blauer Kreis – tief durchatmen! Jetzt ist die Luft am besten.

Wenn wir im Urlaub sind, vermissen wir unseren Luftreiniger übrigens ganz schön. Verrückt, oder? Dann lassen wir ihn daheim aber natürlich nicht dauerlaufen, sondern sagen ihm auf dem Heimweg spontan hallo – über die App „Air Matters“, in der wir ihn bei Bedarf an- und ausschalten, höherstellen oder runterregeln können.

Die App liefert auch gleich eine Pollen-Vorhersage und gute Tipps, wie wir mit Allergien umgehen sollten. Das hilft immer – egal, ob ihr euch wie wir einen Luftreiniger ins Haus holt oder nicht. Eure Entscheidung! Wir sagen nur: Lasst uns von Luft und Liebe leben!

Hier auch der Link zur App „Air Matters“ (iOS /Android)!

Der „Philips Series 2000 Luftreiniger“ AC2889 wurde uns dauerhaft zum Testen zur Verfügung gestellt.