Kuscheln statt Quengeln – der perfekte Autositz für entspannte Urlaubsreisen

Da wollen wir hin.
Das ist unser Ziel.

Doch der Weg ist weit,
und Autofahren kein Kinderspiel!

 

Hopplahopp, die Kleine wird groß. Was gut ist, weil unserer Tochter das ewige Stillsitzen im Auto immer leichter fällt. Nach der Babyschale und dem Kleinkindsitz muss nun ein richtig großer Autositz für die Dreijährige her, der uns noch lange, lange auf unseren Reisen begleiten wird. Genauer gesagt, bis sie ungefähr zwölf Jahre alt und 36 Kilo schwer ist. Puh! Umso überlegter sollte der Kauf eines Autositzes natürlich sein. Wir haben uns im Netz durch die neuesten Modelle auf dem Markt gewurschtelt, uns in Geschäften beraten lassen, Vor- und Nachteile unserer Favoriten erkannt, Preise verglichen.

Die Wahl fiel wegen

  1. der guten Bewertungen
    (u.a. Testsieger bei Stiftung Warentest (Note 1,8), ADAC-Test (Note 1,8) und Baby-Produkt des Jahres in Schweden),
  2. unserer durchwegs positiven Erfahrungen mit der Marke
    (u.a. Radlsitz, Auto-Kleinkindsitz und Kinderwagen),
  3. des klaren Designs
  4. und auch wegen des Firmensitzes im bayerischen Leipheim unweit von München…

… auf einen Autositz von Britax Römer – und zwar auf den Kidfix II XP SICT in klassischem Cosmos Black.

Und so sieht er im Glanz der Sommersonne aus: –> –> –> –> –>

 

Wir sind absolut glücklich mit dem neuen Sitz – allen voran unsere Tochter, die sich schon in Schlafposition kuschelt, sobald wir den Zündschlüssel umdrehen. Ein paar Straßen weiter ist sie dann meist schon angekommen: im Schlummerland.

 

Die Besonderheiten kurz zusammengefasst:

 

  • Der Gurt ist auf Höhe von Schulter und Brustkorb mit einem sogenannten XP-PAD umwickelt. Warum das? Er soll bei einem Frontalaufprall Kräfte ableiten und somit Kopf und Nacken des Kindes bestmöglich schützen. Laut Hersteller schluckt das XP-PAD bis zu 30 Prozent der Kräfte, denen der Nacken und auch die empfindliche Halspartie der Kinder bei einem solchen Unfall mit einem normalen 3-Punkt-Gurt ausgesetzt wären. Gleichzeitig stützt er den Kopf, während der Brustkorb weich gepolstert ist.
  • Eine zusätzliche rote Schlaufe hilft, den Gurt unten optimal auf dem Becken des Kindes zu positionieren („SecureGuard-Technologie“). Dadurch werden die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Bauch drücken, laut Britax Römer um bis ein Drittel verringert. Links und rechts am Sitz gibt es zudem rote Mulden, damit der Gurt auch sonst so gut wie möglich sitzt.
  • Die Kopfstütze hat sehr tiefe und weich gepolsterte Seitenwangen, die gemütlich zum Schlafen, aber vor allem auch sehr sicher sind. Die Kopfstütze ist natürlich ergonomisch geformt und zudem in der Höhe verstellbar. Die Gurtführungen (also die roten Mulden) passen sich übrigens automatisch an, wenn ihr die Kopfstütze höher oder niedriger stellt. So sitzt der Sicherheitsgurt immer in der richtigen Position – passend zur Größe des Kindes.
  • Auch die Rückenlehne lässt sich verstellen und in Schlafposition bringen.
  • Im Fall eines Seitenaufpralls schützt die sogenannte SICT-Technologie („Side Impact Cushion Technology“) den Bereich vom Kopf bis zum Becken des Kindes. Dazu dreht ihr einfach auf Kopfhöhe ein Rädchen so weit aus dem Sitz heraus, wie es geht – fertig!
  • Und nicht zu unterschätzen: Der (in unserem Fall schwarze) Original-Bezug ist schön weich gepolstert, kann abgezogen werden und – juhu! – ist laut Bedienungsanleitung bei 30 Grad waschbar.

Tipp: Unbedingt den Sommerbezug nutzen!

 

Wir haben uns zusätzlich auch für den dazu passenden Sommerbezug in Off-White entschieden. Unser Kind schwitzt viel – nicht nur beim Rennen, Toben, Tanzen, sondern eigentlich immer. Natürlich auch im heißen Auto. Ein Sommerbezug wirkt da Wunder, das wissen wir schon von den Vorgänger-Sitzen. Mit ihm wird aus dem schwarzen Sitz kein glühend heißer Ofen. Sein Stoff schluckt zudem kleine Schweißperlen.

Selbst im Frühling, Herbst und Winter ist der Frottee-Bezug einfach nur angenehm kuschlig. Hätten wir Eltern ja auch gerne… Aber wir sind schon glücklich, wenn sich das Kind im Auto wohlfühlt und bei der Reise gen Süden froh und munter Weihnachtslieder anstimmt, während vorne die Klimaanlage läuft.

Der Oberstoff besteht aus 80 Prozent Baumwolle, der Rest ist Polyester. Er ist flauschig, flust aber nicht. In Internet-Foren wird manchmal behauptet, dass das Überziehen fummelig und kompliziert wäre. Das können wir überhaupt nicht bestätigen. Bei uns hatte es die Oma ohne Anleitung in zehn Minuten erledigt… Seitdem hält der Bezug seine Form, verrutscht nicht und verschmutzt noch nicht mal – und das trotz der gewagten Sommer-Kombi von weißem Stoff und jeder Menge Sonnencreme plus Sand an nackigen Kinderarmen und -beinen.

 

Satz mit X: Der Rodifix war nix!

 

In unserem Zweitwagen hatten wir übrigens parallel einen anderen Autositz getestet, den wir im Laden noch ganz gut fanden: den teureren und für seine Funktionen vielfach gelobten Rodifix von Maxi Cosi. Für uns war der Sitz absolut nervtötend. Er wirkte instabil, alles wackelte. Unsere Tochter schob ständig die Seitenteile auseinander und machte sich einen Spaß daraus, im 90-Grad-Winkel mit uns Auto zu fahren, bis ihr schlecht wurde.

Eines Tages war der Rodifix aus unserem alten Golf verschwunden – jemand hatte über Nacht einen zweiter Kidfix von Britax Römer eingebaut. Das Kind zögerte kurz, kletterte dann widerspruchslos in den stabilen Sitz und kuschelte sich ganz lässig hinein. Im Rückspiegel erhaschte ich ein zufriedenes Lächeln. Ob die Dreijährige unseren Plan durchschaut hatte? Jedenfalls cruisen wir seither gechillt und kommod durch den Münchner Stadtverkehr.

Werbung, da Markennennung.
Der Autositz wurde uns von Britax Römer kostenlos und dauerhaft zum Test zur Verfügung gestellt.