München, du meine Skate-Hochburg!

Ein Typ, ein Skateboard, eine Straße – und übrigens: Lang sind es nicht mehr nur die Typen, die derzeit immer öfter in der Stadt zu sehen sind. Ob männlich oder weiblich, auf dem Skate- oder gar Longboard – Skaten ist in München eine durchaus übliche Fortbewegungsmöglichkeit. Und wer aufpasst, kann zahlreiche Skaterparks in der Stadt entdecken. Mehr als 30 Anlagen gibt es – am Hirschgarten, auf der Theresienwiese oder auf dem Gelände des Feierwerks.

Fest steht: Skater sind nicht nur Sportler, sondern rollen mit ihrem ganz eigenen Lebensgefühl durch die Welt. Der Skateboard-Hype schwappte in den 70er-Jahren von den USA nach Europa über. Und aufgepasst! München war eine der ersten Skate-Hochburgen in Deutschland – weil hier besonders viele Angehörige der US-Army stationiert waren.

 

Soweit  – so cool! Wer jetzt Lust bekommen hat, sollte sich schnellstens zu einem Skate-Workhop anmelden, zum Beispiel beim Skateplatzl am Feierwerk.

 

Speziell für die Mädels unter euch ist im Container Collective am Ostbahnhof (Atelier-­ Ecke Friedenstraße) ab 7. Juli für zwei Wochen einiges geboten. „Wir basteln uns eine eigene Stadt aus Containern und leben unsere kreative Ader voll aus“, lautet das Motto der Macher der Pop-Up-City aus alten Schiffscontainern.

 

Noch bis 21. Juli ist das Skate-Label Nikita im Container Collective vertreten – und mit dem Label kommt die talentierte 16-jährige Skateboarderin Alisa Fessl nach München. Am 9. und 10. Juli gibt sich die Newcomerin aus Österreich die Ehre; wer Lust hat, kann dann mit ihre trainieren – und sich vielleicht auch ein paar Tricks abschaun!