Wir rollen uns in den Sommer. Und mit „rollen“ sind übrigens nicht im Winter angefutterte Pölsterchen gemeint. Nein! „Rollen“ tun wir, weil wir ein neues Trainingsgerät entdeckt haben…

Psst! Vielleicht ist es noch ein Geheimtipp… also, falls ihr dieses unförmige Rollen-Ding nicht eh schon kennt – ist nämlich grad in jedem gut sortierten Sportgeschäft in München kaum zu übersehen. Komisch sieht es aus – gibt’s in den verschiedensten Farben, als Rolle, Ball oder in Hantelform. Aber keine Angst: Die so genannte Blackroll ist gaaaar nicht schwer. Und um Krafttraining geht’s hier auch nicht.

Mit der Massagerolle sollen die Faszien angesprochen werden. Gemeint ist das tiefliegende Bindegewebe, das Muskeln zusammenhält und sich über den ganzen Körper ausdehnt. Wenn sie verkleben oder verhärten – zum Beispiel bei zu wenig Bewegung – spüren wir das. Wir fühlen uns ungelenkig, steif und alles wirkt verspannt.

Hier kommt die Blackroll ins Spiel. Einfach drauflegen und leicht, aber konstant mit dem Körper drüberrollen. Das verschafft ein wohliges bis schmerzhaftes Gefühl. Von einem „wohltuenden Schmerz“ sprechen die Experten. Heißt: Da, wo’s wehtut, sollte der Druck aufs Gewebe durchaus erhöht werden. Denn: Nur so entwirren sich die verklebten Faszien. Sie werden wieder weich und elastisch. Und vor allem: Mit der Zeit wird das Training angenehmer!
Weitere Übrungen gibt’s hier: http://blackroll.de/blogs/ubungen