Vom Winter direkt in den Sommer – raus aufs Radl!

Juhuu, die Sonne scheint! Vom eiskalten Winter sind wir mitten im Sommer gelandet. Schlagartig hebt sich die Laune, das Leben in der Stadt findet wieder draußen – in den Fußgängerzonen, Parks und an der Isar – statt. Dabei wurden manche Biergärten tatsächlich von den warmen Temperaturen überrascht, und wir haben Eisdielen entdeckt (zum Beispiel in der Lindwurmstraße), die ihre Laden-Eröffnung vorverlegen mussten…

Café „Gans am Wasser“ im Westpark

Wer ganz schnell raus und ab aufs Radl will, für den haben wir ein paar Tipps, die vielleicht noch nicht jeder kennt…

Das ist fast wie Urlaub: Im Bauwagen-Café „Gans am Wasser“ im Westpark lassen sich die ersten Sonnenstrahlen am Ufer des Mollsees genießen. Die Flanken des Wagen-Cafés sind hochgeklappt und wirklich nur den den verregneten Tagen geschlossen. Es gibt Kuchen, Kaffee, Wein, Bier und indisches Essen. Die Gäste sitzen unter anderem auf Stühlen, die mal Badewannen waren und beobachten die Tiere beim Plantschen direkt am See. Das „Gans am Wasser“ lässt sich perfekt mit einer kleinen Radltour durch den Westpark verbinden.

Bootshaus der Naturfreunde in Thalkirchen

Auch ein schöner Ausflug: Mit dem Rad zu den Naturfreunden immer der Isar entlang bis nach Thalkirchen. Das Bootshaus mit seiner Wiese und dem idyllischen Spielplatz eignet sich perfekt für einen entspannten Aufenthalt mit Kindern. Im Biergarten kann man sich versorgen oder seine eigene Verpflegung mitbringen.

Und noch ein Tipp: Wusstet ihr, dass über rund acht Kilometer ein Fuß- und Radweg quer durch München verläuft. Radfahrer können vom Hauptbahnhof über Laim stadtauswärts bis nach Pasing strampeln – fast komplett ohne Ampeln, Kreuzungen und Autos.

 

Wer jetzt Lust bekommen hat, der sollte sich schnellstens auf den Sattel schwingen. Davor aber bitte noch einen Fahrradhelm aufsetzen. Der ist in Deutschland für Groß und Klein zwar keine gesetzliche Pflicht – aber trotzdem ein absolutes Muss, sagen wir. Wir haben mal nachgefragt, wie man das richtige Modell findet – und zwar bei Alpina – weil wir die Helme mögen und das Unternehmen seinen Firmensitz vor den Toren Münchens in Sulzemoos (zwischen München und Augsburg) hat:

 

Worauf sollte man beim Fahrradhelm-Kauf achten? 

Alpina: Erst einmal geht’s um den Tragekomfort – denn nur ein gut sitzender und bequemer Helm wird getragen. Zudem ist der Schutz nur in vollem Umfang gegeben, wenn der Helm optimal passt. Deshalb empfehlen wir, sich ausreichend Zeit zum Anprobieren zu nehmen. Nur so kann man herausfinden, ob ein Helm wirklich zur Kopfform passt.

 

Klein und Groß beim Radl-Ausflug.

Sind größenverstellbare Helme sinnvoll – oder sitzen die schnell zu locker?

Nein, das bringt vor allem Komfort und wird von den Nutzern eigentlich durchwegs gelobt. Alpina war da Vorreiter und hat 1996 als Erster ein Größenverstellsystem in einen Fahrradhelm integriert und dann weiterentwickelt. Es ist gerade für Kinder perfekt. Wichtig: Da Kinderköpfe in verschiedene Richtungen wachsen, sollte auch die Breite des Helms verstellbar sein.

 

Warum gibt es überhaupt Helme speziell für Kinder oder Erwachsene? Wo liegt der Unterschied?

Im funktionalen Bereich sind vor allem die Helme von Kleinkindern speziell. Diese müssen gut belüftet sein, der Kopf darf aber der Sonneneinstrahlung nicht direkt ausgesetzt sein. Außerdem sollen sich Kinder mit ihrem Helm auch im Fahrradsitz oder -Anhänger wohlfühlen. Hier sollte das Heck des Helms abgeflacht sein, damit er nicht zu viel Platz braucht.

 

Immer mit dabei: ein guter Fahrradhelm

München ist Radlhauptstadt – und eine Metropole mit mehr als einer Million Einwohnern. Das macht sich auch beim Verkehr bemerkbar. Wie sicher ist man hier mit Rad und Helm?

In der Stadt kann es immer zu brenzligen Situationen kommen. Wichtig für ein bisschen Schutz ist ein vorausschauender Fahrstil und ein Helm – den immer noch viel zu wenige Radler tragen.

Wir haben mal recherchiert: Die aktuellsten Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) aus dem Jahre 2017 zeigen: Vor allem Kinder und Jugendliche tragen einen Helm. Bei den 11- bis 16-Jährigen hat sich die Helmquote 2016 im Vergleich zum Vorjahr von 29 auf 34 Prozent verbessert. Bei den 6- bis 10-Jährigen ist die Quote mit 76 Prozent konstant hoch.

Allerdings: Vor allem die Erwachsenen sind leichtsinnig. Gerade mal 7 Prozent der 22- bis 30-Jährigen tragen einen Fahrradhelm. Bei den 30- bis 60-Jährigen liegt die Helmquote bei 15 bis 17 Prozent. Dabei ist die Tendenz laut den Zahlen teilweise sogar rückläufig.

 

Wohin geht der Trend bei den Fahrradhelmen?

In der Stadt sind Helme mit gut sichtbaren Farben angesagt. Bei Alpina heißt das Programm: be visible. Orange und Neongelb sind schon von Weitem sofort zu sehen und machen andere Verkehrsteilnehmer auf einen Aufmerksam. Zusätzlich sind diese Helme mit LED-Rücklichtern versehen, was ebenfalls die Sichtbarkeit, vor allem in frühen Morgenstunden oder spät am Abend, erhöht. In Zukunft wird die Konnektivität, also die Verbindung von Helm mit dem Smartphone, zum Beispiel um Abbiegesignale zu geben, eine große Rolle spielen.

 

Fahrradfahren in der Stadt – ist günstig, besser für die Umwelt und hält fit!